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Die Redner und Diskussionsteilnehmer

Foto Dr. Josef Ackermann Dr. Josef Ackermann
Vorsitzender des Vorstands und des
Group Executive Committee Deutsche Bank AG


Josef Ackermann, geboren am 7. Februar 1948 im Schweizer Kanton St. Gallen, ist Vorsitzender des Vorstands und des Group Executive Committee der Deutschen Bank. Er studierte Volkswirtschaft und Sozialwissenschaften an der Universität St. Gallen und trat nach Abschluss seiner Promotion im Jahr 1977 in die Schweizerische Kreditanstalt (SKA), die heutige Credit Suisse Group, ein. 1990 wurde Ackermann in das Executive Board der SKA berufen und wurde 1993 zu deren Präsidenten ernannt. 1996 trat Ackermann in den Vorstand der Deutschen Bank ein, wo er für den Investmentbanking-Bereich zuständig war. 2002 wurde Ackermann zum Sprecher des Vorstands und zum Vorsitzenden des Group Executive Committee ernannt. Ackermann ist Mitglied im Aufsichtsrat der Bayer AG, Deutsche Lufthansa AG, Linde AG und Siemens AG. Zudem engagiert er sich u.a. maßgeblich bei der Initiative Finanzstandort Deutschland, er ist Vorsitzender des Institute of International Finance und Vize-Vorsitzender des Foundation Board des World Economic Forum.
Foto Hubertus Heil Hubertus Heil,
Mitglied des Deutschen Bundestages
Generalsekretär der SPD Deutschlands


Geboren am 3. November 1972 in Hildesheim; evangelisch; verheiratet. Abitur am Gymnasium am Silberkamp Peine. Zivildienst beim Paritätischen Wohlfahrtsverband Peine. Studium der Politikwissenschaft und Soziologie an der Universität Potsdam und der Fernuniversität Hagen. Mitarbeiter im Landtag Brandenburg, 1998 Mitarbeiter einer Bundestagsabgeordneten. Herausgeber der Zeitschrift "Berliner Republik", Mitglied der Arbeiterwohlfahrt, Mitglied VfB Peine, TSV Bildung. 1988 Eintritt in die SPD, Vorsitzender des SPD-Stadtverbandes Peine, stellvertretender Vorsitzender des SPD-Unterbezirks Peine und des SPD-Bezirks Braunschweig; seit November 2005 Generalsekretär der SPD Deutschlands. Mitglied des Bundestages seit 1998.
Foto Bischof Dr. Wolfgang Huber Bischof Dr. Wolfgang Huber
Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland

Bischof Dr. Wolfgang Huber, geboren 1942 in Straßburg, studierte von 1960 bis 1966 in Heidelberg, Göttingen und Tübingen Theologie und promovierte noch im Abschlussjahr. Nach Vikariat und Pfarrtätigkeit in den folgenden zwei Jahren war er bis 1980 Mitarbeiter und stellvertretender Leiter der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft in Heidelberg, 1972 habilitierte er. Huber folgte 1980 dem Ruf der Universität Marburg und übernahm zunächst eine Professur für Sozialethik, bevor er vier Jahre später als Professor für Systematische Theologie nach Heidelberg zurückkehrte und 1989 Lilly Visiting Professor an der Emory University in Atlanta/USA wurde. 1983 bekleidete Huber das Amt des Präsidenten des Deutschen Evangelischen Kirchentages, seit 1994 ist er Bischof der Evangelischen Kirche in Berlin-Brandenburg (seit 2004 auch: schlesische Oberlausitz). Von 2001 bis 2003 unterstützte er den nationalen Ethikrat der Bundesregierung. 2003 wurde er zum Vorsitzenden des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland gewählt.
Foto Dr.-Ing. Dr.-Ing. E.h. Hans-Peter Keitel Dr.-Ing. Dr.-Ing. E.h. Hans-Peter Keitel
Vorstandsvorsitzender der HOCHTIEF AG und
Präsident des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie


Dr.-Ing. Dr.-Ing. E.h. Hans-Peter Keitel (geboren 1947) schloss seinem Bauingenieur-Studium an der technischen Universität in Stuttgart ein arbeits- und wirtschaftswissenschaftliches Aufbaustudium in München an. 1975 promovierte er am Institut für Baubetriebswissenschaft der Technischen Universität München. Erste berufliche Erfahrungen sammelte Keitel im Tunnelbau und bei der Steuerung von Großprojekten. Von 1975 bis 1987 übernahm er bei Lahmeyer International, Frankfurt am Main, verschiedene leitende Positionen im In- und Ausland, unter anderem in Süd- und Mittelamerika. Seine langjährigen Erfahrungen in der Projektsteuerung nutzte er von 1986 bis 1987 als technischer Berater des Bankenkonsortiums für den Ärmelkanaltunnel. Zu HOCHTIEF, Essen, kam Keitel 1988. Als Direktor beim Vorstand und ab 1990 als Vorstandsmitglied betreute er vor allem das Auslandsgeschäft und die ausländischen Beteiligungsgesellschaften. 1992 wurde er zum Vorstandsvorsitzenden von HOCHTIEF bestellt. Er ist zuständig für den Bereich Corporate Governance, den Unternehmensbereich Construction Services Europe sowie die Zentralabteilung Unternehmenskommunikation. Seit 2005 ist Dr. Keitel Präsident des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie und darüber hinaus auch Vizepräsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie.
Foto Dr. Norbert Lammert MdB Dr. Norbert Lammert
Präsident des Deutschen Bundestages

Norbert Lammert, geboren 1948 in Bochum, studierte von 1969 bis 1975 Politikwissenschaft, Soziologie, Neuere Geschichte und Sozialökonomie an der Ruhr-Universität in Bochum sowie an der Oxford University. 1975 promovierte er zum Doktor der Sozialwissenschaften. Danach war er als Lehrbeauftragter an den Fachhochschulen Bochum und Hagen tätig und engagierte sich in freiberuflicher Tätigkeit in der Erwachsenenbildung und Weiterbildung als Dozent bei verschiedenen Akademien, Stiftungen, Verbänden und Firmen. Seine politische Karriere führte ihn zunächst in den Rat der Stadt Bochum und danach zu weiteren Ämtern auf Kreis-, Bezirks und Landesebene. 1986 wurde er zum Bezirksvorsitzenden der CDU Ruhr sowie zum Mitglied des Landesvorstandes der CDU Nordrhein-Westfalen gewählt, deren stellvertretender Vorsitzender er von 1990 bis 1997 war. 2001 übernahm der CDU-Politiker, der sich privat für Kunst und Sport begeistert, den stellvertretenden Vorsitz der Konrad-Adenauer-Stiftung. Seit 1980 ist Herr Dr. Lammert Mitglied des Deutschen Bundestages. Von 1989 bis 1998 war er Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Bildung und Wissenschaft, später – ab November 1994 – beim Bundesminister für Wirtschaft und ab Mai 1997 beim Bundesminister für Verkehr. In der 15. Wahlperiode – von Oktober 2002 bis 18. Oktober 2005 – war Herr Dr. Lammert einer der Vizepräsidenten des Deutschen Bundestages. Am 18. Oktober 2005 wurde er zum Präsidenten des Deutschen Bundestages gewählt.
Foto Anna Lübbe Anna Lübbe
Preisträgerin des Projektes "Jugend und Wirtschaft"

Anna Lübbe, geboren am 17. 12. 1987 in Rostock, besuchte die zwölfte Klasse des Gymnasiums Friderico-Francisceum in Bad Doberan. Die Schülerin war im Jahre 2005 Preisträgerin des Projektes „Jugend und Wirtschaft“, das der Bundesverband deutscher Banken gemeinsam mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung durchführt. Anna Lübbe hat den XVIII. Deutschen Bankentag in Berlin eröffnet.

Nach kurzer schwerer Krankheit ist Anna Lübbe am 21. Juli 2006 verstorben.
   
Foto Angela Merkel Dr. Angela Merkel
Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland

Dr. Angela Merkel, geboren 1954 in Hamburg, ging nach Abschuss ihres Physikstudiums in Leipzig an die Akademie der Wissenschaften in Berlin, wo sie 1986 im Bereich der Quantenchemie zum Dr. rer. nat. promovierte. Ende 1989 ist sie dem Demokratischen Aufbruch beigetreten und wurde im März 1990 zur stellvertretenden Regierungssprecherin der Regierung de Maizière ernannt. Im Jahre 1990 trat Dr. Angela Merkel der CDU bei. Im gleichen Jahr wurde sie als Direktkandidatin in den Deutschen Bundestag gewählt. Die Jahre 1991 bis 1998 standen ganz im Zeichen der Kabinettsarbeit: bis 1994 als Bundesministerin für Frauen und Jugend, anschließend als Bundesumweltministerin. Von 1991 bis zur ihrer Wahl zur CDU-Generalsekretärin 1998 war Dr. Angela Merkel stellvertretende CDU-Vorsitzende. Im Jahre 2000 übernahm sie den CDU-Vorsitz. Seit der Bundestagswahl 2002 war sie zudem Vorsitzende der Unionsfraktion im Deutschen Bundestag. Im November 2005 wurde Dr. Angela Merkel zur Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland gewählt.
Foto Klaus-Peter Müller Klaus-Peter Müller
Präsident des Bundesverbandes deutscher Banken und
Sprecher des Vorstandes der Commerzbank AG


Klaus-Peter Müller, geboren 1944 in Duppach/Eifel, absolvierte seine Ausbildung beim Bankhaus Friedrich Simon KGaA in Düsseldorf. 1966 wechselte er zur Commerzbank AG. Nach mehreren Stationen unter anderem in Düsseldorf, Duisburg und New York wurde er 1982 Mitleiter der Filiale in New York. Von 1986 bis 1990 war Klaus-Peter Müller generalbevollmächtigter Leiter Zentrale Abteilung für Firmenkunden. Im Jahr 1990 wurde er Leiter Zentrale Abteilung "Aufbau Ost" und Mitglied des Vorstands. Seit 2001 ist er Sprecher des Vorstands der Commerzbank. Klaus-Peter Müller ist seit 2005 Präsident des Bundesverbandes deutscher Banken.
Foto Prof. Dr. Hans-Gert Poettering Prof. Dr. Hans-Gert Pöttering
Vorsitzender der Fraktion der Europäischen Volkspartei und europäischer Demokraten im Europäischen Parlament

Prof. Dr. Hans-Gert Pöttering, geboren 1945 in Bersenbrück, widmete sein Studium den Rechtswissenschaften, der Politik und der Geschichte an den Universitäten Bonn und Genf. Einem Studienaufenthalt an der Columbia University in New York 1971 folgte drei Jahre später die Promotion und 1976 das zweite juristische Staatsexamen. Der von 1974 bis 1980 amtierende europapolitische Sprecher der Jungen Union Niedersachsens sowie spätere Landesvorsitzende der Europa-Union Niedersachsens ging von 1976 bis 1979 zunächst einer Tätigkeit als wissenschaftlicher Angestellter nach. Mit der ersten allgemeinen Europawahl 1979 weitete er sein Engagement nach Brüssel und Straßburg aus, wo er als Abgeordneter des Europäischen Parlamentes seither die Region Osnabrück, Emsland und Ostfriesland vertritt. Seit 1990 ist Professor Dr. Pöttering Kreisvorsitzender der CDU im Landkreis Osnabrück und seit 1999 im Präsidium und Bundesvorstand der CDU Deutschlands. Von 1994 bis 1999 war er stellvertretender Vorsitzender, seit 1999 führt er als Vorsitzender die Fraktion der Europäischen Volkspartei, deren stellvertretenden Parteivorsitz er ebenfalls bekleidet, und der Europäischen Demokraten (EVP-ED). Prof. Dr. Pöttering wurde ferner 1989 zum Lehrbeauftragten und sechs Jahre später zum Honorarprofessor der Osnabrücker Universität berufen.
Foto Peer Steinbrueck Peer Steinbrück (SPD)
Bundesminister der Finanzen der Bundesrepublik Deutschland

Peer Steinbrück, geboren 1947 in Hamburg, ist seit 1969 Mitglied der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands SPD. Nach seinem Studium der Volkswirtschaft und Sozialwissenschaft an der Christian-Albrechts-Universität in Kiel war er von 1974 bis 1986 als Referent in Bundesministerien und im Bundeskanzleramt tätig. 1986 übernahm er für vier Jahre die Leitung des Büros des Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen, Johannes Rau. Seit 1990 war Peer Steinbrück zunächst als Staatssekretär in Schleswig-Holstein tätig, bis er 1993 Minister für Wirtschaft, Technologie und Verkehr des Landes Schleswig-Holstein wurde. Anschließend hatte er von 1998 bis 2000 das Ministeramt für Wirtschaft und Mittelstand, Technologie und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen inne. Im Jahre 2000 wurde Peer Steinbrück Finanzminister und zwei Jahre später Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, dessen Landtag er seitdem angehörte. Seit November 2005 ist Peer Steinbrück Bundesminister der Finanzen.
Manfred Weber Prof. Dr. Axel Weber
Präsident der Deutschen Bundesbank

Prof. Dr. Axel Weber, geboren 1957 in Kusel, Rheinland-Pfalz, studierte Wirtschafts- und Verwaltungswissenschaften an der Universität Konstanz. Von dort wechselte er an die Universität-GH Siegen, wo er 1987 zum Dr. rer. pol. promovierte und 1994 seine Habilitation in Volkswirtschaftslehre abschloss. Im Anschluss übernahm er eine Professur für Wirtschaftstheorie an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Von dort wechselte er 1998 an die Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main als Professor für Angewandte Monetäre Ökonomie. Zugleich war er bis 2002 Direktor des Center for Financial Studies in Frankfurt. Von 2001 bis 2004 hatte er einen Lehrstuhl für Internationale Ökonomie an der Universität zu Köln inne und war von 2002 bis 2004 Mitglied des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Seit April 2004 ist Professor Weber Präsident der Deutschen Bundesbank und Mitglied des Europäischen Zentralbankrates.
Foto Bernd Ziesemer Bernd Ziesemer
Chefredakteur des Handelsblatts

Bernd Ziesemer, geboren 1953 in Bückeburg, hat nach seinem Studium der Politologie die Henri-Nannen-Schule/Hamburger Journalistenschule absolviert. Seine berufliche Laufbahn begann er als Korrespondent für die Nachrichtenagenturen ddp und vwd in Bonn und Frankfurt am Main. Von 1985 an war er in verschiedenen Funktionen für die Verlagsgruppe Handelsblatt tätig, unter anderem als Redakteur und Ressortleiter bei der WirtschaftsWoche sowie als Korrespondent in Moskau und Tokio. Seit 2002 ist Bernd Ziesemer Chefredakteur des Handelsblattes in Düsseldorf. Er ist Autor des viel beachteten Buches „Auf dem Rücken des Drachen” (Busse und Seewald Verlag, 1989), das sich mit China auf dem Weg zur Weltmacht befasst, und von der sich mit den gesellschaftlichen Folgen von Missgunst auseinandersetzenden Veröffentlichung „Die Neidfalle” (Campus Verlag, 1999). Sein neuestes Buch über den wirtschaftlichen Aufstieg deutscher Unternehmen in den 1950er und 60er Jahren „Pioniere der Wirtschaft“ erscheint im August 2006 im Campus Verlag.